Aktuell gemeldet

Gestalterinnen für visuelles Marketing: Abschlussprüfung 2016

Abschlussprüfung 2016

Praktische Abschlussprüfung 2016
Die praktische Abschlussprüfung besteht aus mehreren Teilen: Entwicklung einer Gestaltungskonzeption für ein Schaufenster, Messestand oder Point of Sale zu einem vorgegebenen Thema. Diese Gestaltungskonzeption muss in einem Booklet dokumentiert, vor der Prüfungskommission präsentiert und dann praktisch umgesetzt werden. Abschließend findet ein Fachgespräch darüber statt.

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Paperazzo Gewinner 2016

»Bierhannes«
Die GewinnnerInnen

Märchenhaft

Märchenhaft

Planspiel Zeit.Druck wird im »Creative Cube« der FH Würzburg-Schweinfurt getestet

Eine Deckenbeleuchtung mit 40.000 farbigen LEDs, beschreibbare Wände und Lounge-Möbel: Studierende der Gutenbergschule sind zu Gast im »Creative Cube« der FH Würzburg-Schweinfurt.

Der Raum wirkt sowohl stylisch als auch gemütlich. Er erinnert eher an ein behagliches Szene-Café, als an einen Unterrichtsraum einer Hochschule. Die Decke besteht komplett aus einer einzigen Milchglasscheibe, hinter der 40.000 farbige LEDs angebracht sind. Diese tauchen den »Creative Cube« auf Knopfdruck in unterschiedliche Lichtstimmungen – warmer Sonnenaufgang, kaltes Krankenhauslicht oder pulsierende Disco-Beleuchtung sind mit wenigen Mausklicks abrufbar. Die Wände sind mit einer speziellen Oberfläche beschichtet, die beschrieben werden kann. Spontane Einfälle können so ganz intuitiv skizziert werden – ganz ohne Flipchart oder Notizblock. Mitten im Raum ist eine gemütliche Sitzrunde eingerichtet. An den Lounge-Möbeln haben einige Studenten des Masterstudiengangs »Wirtschaftsingenieurwesen« der FH Würzburg-Schweinfurth  Platz genommen. Prof. Dr.-Ing. Panshef begrüßt sowohl die ihm bekannten Studenten als auch die Gäste der Gutenbergschule Frankfurt.

»Ziel ist es heute, die Arbeitsabläufe in einem Druckbetrieb kennen zu lernen. Bitte denken Sie während des Spiels an die möglichen Anforderungen, die im Bereich Requirements Engineering (Anforderungsmanagement) wichtig sind«, erläutert Prof. Panshef die Aufgabenstellung. Mit diesen Worten übergibt er an Herrn Baumgärtner und Herrn Schott. Die beiden Studierenden der Gutenbergschule haben das Planspiel »Zeit.Druck« entwickelt. Dabei treten zwei bis vier Spieler gegen einander an, um innerhalb eines Jahres in einem großen Druckbetrieb den höchsten Umsatz zu erwirtschaften. Dabei muss mit verschiedenen Ressourcen wie Arbeitskraft, Papier, Farbe und anderen Produktionsgütern gewirtschaftet werden. »Das Spiel ist unsere Projektabschlussarbeit wird nun zum ersten Mal von Leuten gespielt, die nicht mit uns verwandt oder bekannt sind«, so Kurt Baumgärtner. Nachdem die Studierenden die ersten Runden gespielt haben, läuft das Spiel flüssig und es wird die passende Strategie diskutiert: »Ich glaube, es ist sinnvoll, das Maschinenupgrade möglichst früh zu kaufen – damit bekomme ich hochwertigere Aufträge und spare an dieser Stelle Arbeitsleistung für andere Produktionen«, spekuliert einer der Spieler.

Dass das Geschehen durch Kameras gefilmt wird, vergessen die Spieler schnell. Zu wichtig sind plötzlich die Ressourcen und die Abwicklung der Aufträge. Diese bringen Punkte ein, die wiederrum in Ressourcen und Upgrades investiert werden können. Die Filmaufnahmen, die während des Spiels erfolgen, sollen Teil einer Video-Spielanleitung werden. Die Studierenden der Gruppe »Zeit.Druck« möchten so die komplexe Spielmechanik möglichst einfach und verständlich vermitteln. »Dazu bietet sich ein kurzer Film geradezu an. Spieler möchten nun einmal lieber spielen, als lange Anleitungen zu lesen«, erklärt Herr Schott.

»Wir werden diese interessante Arbeit der Studierenden weiter beobachten. Ich bin selbst sehr gespannt auf die fertige Video-Spielanleitung. Es ist eine großartige Möglichkeit, auch außerhalb des Lernorts Schule in Kontakt mit anderen Lernenden zu treten. Das Interesse der FH Würzburg-Schweinfurt und die Chance, hier das Spiel vorstellen zu dürfen, sind hervorragend und eröffnen ganz neue Perspektiven!«, so Herr Thomczek, der die Studierenden der Gutenbergschule als Fachbereichsleiter der Fachschule an diesem Tag begleitet.

Am Ende des Tages (21. Mai 2016) ist klar: Das Spiel »Zeit.Druck« hat Spaß gemacht und eröffnet neue Perspektiven – sowohl bei den Studenten und Studierenden, als auch bei der Zusammenarbeit von Hochschule und Schule.

Experimentelle Interface-Entwicklung mit MakeyMakey

Bananen, Fahrradlenker, selbstgebastelte Gitarren und Getränkedosen steuern Computer. Die Schülerinnen und Schüler der Mediengestalter-Grundstufe entwickeln im EDV-Unterricht auf spielerische Weise kreative Eingabegeräte.

Auf den ersten Blick wirkt der Unterrichtsraum laut und chaotisch. Ein Schüler boxt gegen Luftballons, zwei Schülerinnen kriechen auf dem Boden und werkeln an Kabeln, in der hinteren Ecke des Klassenraums ertönen Gitarren-Rocksounds. Diese außergewöhnliche Unterrichtsatmosphäre ist allerdings erwünscht. »Die Schülerinnen und Schüler experimentieren mit exotischen Möglichkeiten einen Computer auf andere Art zu steuern als mit Maus und Tastatur. Dabei ist konventioneller Frontalunterricht nicht sinnvoll«, so Herr Thomczek, der den Unterricht leitet. »Normaler EDV-Unterricht ist manchmal trocken. Der Einsatz der MakeyMakeys ist besonders für die Schüler spannend und eine willkommene Abwechslung, die sonst Berührungsängste mit Technik haben«.

Ein MakeyMakey ist eine kleine Platine, die über USB an einen Computer angeschlossen wird. Über Kabel können an diese Platine ganz unterschiedliche Gegenstände angeschlossen werden. Berührt ein Benutzer diese Gegenstände, können am Computer verschiedenste Aktionen ausgelöst werden. So ist zum Beispiel möglich, auf einem Bananen-Klavier zu spielen oder mit Getränkedosen ein Spiel zu steuern. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Solange die angeschlossenen Gegenstände minimal elektrisch leitfähig sind, lassen sie sich für die eigenen Ideen verwenden. MakeyMakey ist ein Projekt von zwei ehemaligen Studenten des MIT Media Lab. Mittlerweile können MakeyMakey-Sets von jedermann gekauft werden. Die Gutenbergschule verfügt über einen kompletten Klassensatz, mit dem Teams von jeweils zwei Schülern arbeiten können.

»Ziel ist die Verbindung von technischem Grundlagenwissen, der Kreativität, die die Mediengestalter-Azubis von Berufswegen mitbringen und jeder Menge Spaß!«, so Herr Thomczek über den Kern der Unterrichtsidee. »Etwas selbst zu bauen und sich auf spielerische Art mit Problemlösungsstrategien zu beschäftigen kommt heute oft zu kurz. Ich hoffe, dass sich die Schülerinnen und Schüler durch diese Unterrichtseinheit mehr zutrauen. Vielleicht wird der eine oder andere in Zukunft versuchen, ein Gerät selbst zu reparieren, bevor man es wegwirft. Der »make«-Gedanke ist mir sehr wichtig«. In der »Make«-Bewegung wird versucht, Technik und Geräte selbst zu entwickeln oder zu reparieren. »Viele Menschen wissen heute nicht mehr, wie man mit einfachen Mitteln und ohne viel Geld Geräte wieder zum Laufen bekommt«, erzählt der Lehrer. »Wir brauchen wieder mehr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten«.

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Darmstädter Tage der Fotografie

Ende April 2016 fanden in Darmstadt erneut die „Darmstädter Tage der Fotografie“ statt, eine renommierte Foto-Biennale, die immer wieder wichtige Positionen der zeitgenössischen Fotografie zeigt. Dieses Jahr schloss sich an die Ausstellung zum Thema „Projektion - Fotografische Behauptung“ ein Workshop an, zu dem als eine von vier Klassen im Rhein-Main-Gebiet die 11MP3, eine Klasse der Mediengestalter-Mittelstufe unter Begleitung der Fachlehrerin Frau Würth eingeladen wurde. Die Schüler bezeichneten den Workshop im Anschluss als eine gute learning-by-doing-Ergänzung zum Unterricht und lobten vor allem die direkte Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis sowohl mit Kundenkontakten als auch künstlerischem Fachwissen.

Hier einige Impressionen vom Workshop

Druckberater-Projekt der Medientechnologen Druckverarbeitung (Buchbinder)

Die freundliche Spende der Firma Haberbeck in Form von zahlreichen Broschuren des Druckberaters sollte für den weiteren Gebrauch in der Schule einen stabileren Einband bekommen.
Zielsetzung der Auszubildenden war die ansprechende Anfertigung einer Hardcover-Decke. Ferner sollte mittels Prägefoliendruck eine Veredelung ausgeführt werden.
Mit Bibliotheksgewebe in der Farbgebung Metallic-Blau wurde das äußere Schutzkleid gestaltet. Die Herstellungsweise einer kleinen Deckenauflage konnte bei diesem Projekt gut geübt werden und die drucktechnischen Inhalte sind damit langfristig für den Unterricht gut nutzbar. Auch die Firma Haberbeck konnte sich von der Qualität dieses Unterrichtsprozesses überzeugen und boten für weitere Projekte Unterstützung an.

Geschafft!

Eine große Hürde auf dem Weg zum Abschluss als staatlich geprüfter Druck- und Medientechniker haben die Studierenden erfolgreich genommen. Am 1.3.2016 stellten vier Teams ihre Projekte einem interessierten Publikum vor. Im Mittelpunkt stand das einzelne Projekt, im Spotlight elf junge Fachleute, die kompetent und begeistert außergewöhnliche Printprodukte präsentierten.
 
Gratulation!

Agenturbesuch – Hogarth&Ogilvy

Agenturbesuch – Hogarth&Ogilvy, am 17.2.2016
»Ogilvy&Mather worldwide« ist mit 18.000 Mitarbeitern eine der größten
Agenturen mit einem Netzwerk von 487 Offices in 125 Ländern.
Die Studierenden der Fachschule Druck- und Medientechnik sollen in ihrem
Lernfeld »Die Struktur der Medienbranche ...« über den berühmten Tellerrand
hinaus Einblicke in Bereiche erhalten, die nicht unbedingt zu ihrem
Alltagsgeschäft gehören, jedoch stark damit verzahnt sind.
Im Vorfeld wurde also überlegt, gewünscht und gehofft, dass ...
... wir so viel wie möglich vom Innenleben sehen können.
... wir die Strukturen eines solchen »Giganten« hinterfragen können.
... wir Produktbeispiele gezeigt und erläutert bekommen.
... wir die Berufsfelder differenzieren können und somit auch persönliche
Einstiegschancen erfahren.
Hat geklappt!
Knud Schlaudraff (Managing Director) und Alexander Pfaff (Creative Services)
haben uns diese Vielfalt optimal vorgeführt.
Der Vortrag war spannend, witzig, chaotisch und verfiel damit niemals in
Langeweile. Fragen wurden jederzeit aufgegriffen und die Studierenden
dadurch immer wieder eingebunden.
Nachdem dann aber das Smartphone der beiden keine Ruhe mehr gab,
sind wir gefüllt mit Informationen in die Gutenbergschule zurückgekehrt.

Fotografen: Bildnotizen 2016

Die neuen Bildnotizen 2016 sind da – Druckfrisch und hier als PDF-Screen-Version!

Die „bildnotizen" erscheinen in unregelmäßigen Abständen etwa zwei Mal im Jahr als praktische Arbeit der Lernsituation „Eine Printausgabe eines fotografischen Magazins produzieren“ des Lernfelds „Bildorientierte Medienprodukte erstellen“ im dritten Berufschuljahr der Fotografen.

Die gesamte Produktion erfolgt innerhalb der Schule. Gedruckt wird im Offsetdruck auf einer Heidelberg Speedmaster PM 74. Online-Versionen finden Sie nachfolgend im pdf-Format.

Zu den Bildnotizen

Raumausstatter-Nachwuchs auf der Heimtextil in Frankfurt

Messe-Besuch: Heimtextil

Ein Schwerpunkt im Programm der diesjährigen Heimtextil-Messe (12.1. – 15.1.2016) richtete sich speziell an den Raumausstatter-Nachwuchs. Ihm wolle man die Bedeutung von Messen als Quelle der Information und Inspiration für die textile Einrichtung näherbringen. 

Das ließen sich die Schülerinnen und Schüler des 3. Ausbildungsjahres im Beruf des Raumausstatters nicht zweimal sagen und machten sich auf den Weg zur Messe. 
Dort hatten sie dann u.a. die Chance, in einem Workshop die aktuellen Trendthemen des Deco Teams – Florida, Nordic, Glamour und Metropolitan – mit ihren dekorativen und funktionalen Stoffen live zu erleben und Trendcollagen zu erstellen.
Eine spannende Aufgabe und die Ergebnisse können sich sehen lassen …

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Techniker- und Gestalterschule - Nachgefragt in der Fachschule

Seit 47 Jahren bietet die Gutenbergschule Frankfurt die Weiterbildung zum/r Staatlich geprüften Techniker/in und später auch zum/r Staatlich geprüften Designer/in an. Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Dazu befragten wir ehemalige Studierende nach ihrem beruflichen Weg nach erfolgreichem Abschluss. Das Ergebnis ist aufschlussreich und motivierend, den Weg so weiterzugehen.

"Stark und trendbildend!"

Im Rahmen einer Foto-Leser-Aktion wurde ein während eines Schulprojektes auf der Studienfahrt entstandenes Bild unserer Schülerin und auszubildenden Fotografin Lisa Wittmann ganzseitig in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Photo Presse“ veröffentlicht: „Das sind alles ganz starke Bilder, die für das Leistungsspektrum der professionellen Potraitfotografie in Deutschland stehen. Aber es sind einige Fotos dabei, die sind noch mehr als stark. Die sind trendbildend. (…)“, heisst es in der aktuellen Ausgabe. Wir freuen uns mit unserer Schülerin über diese Auszeichnung! Weitere Informationen in der aktuellen Print-Ausgabe im Zeitschriftenhandel oder auf der Photo-Presse-Website.

Fachoberschule für Medienproduktion und danach?

Seit 2011 bietet die Gutenbergschule als einzige Schule in Hessen die Schulform "Fachoberschule für Medienproduktion" an. Wir haben die ehemaligen Schülerinnen und Schüler gebeten, eine Rückschau für uns zu halten. Das Ergebnis ist hier zu finden:

Gutenbergtalk 2015

„Wir haben viel geweint, viel gebetet und manchmal gelacht“ (Maya Alkhechem)

In der Aula der Gutenbergschule fand der 4. Gutenbergtalk statt. Dazu waren mehr als 300 Schüler/innen gekommen. Die Talkrunde wurde mit einem Lied, gesungen von 3 Schülerinnen gegen rechts: „Wie blöd du bist“ von Carolin Kebekus, eröffnet. Danach begrüßte der Moderator des Talks, Arnold Tomaschek, die Gäste unter viel Beifall der Anwesenden: Frau Maya Alkhechem aus Essen, die bekannt wurde durch eine WDR-Dokumentation „Auf der Flucht – Todestripp ins Ungewisse“ und durch zahlreiche Auftritte in div. Fernsehshows. Weiterhin begrüßen konnte er Herrn Dr. Manderscheid, Vorsitzender von Caritas in Hessen und Direktor des Caritasverbandes im Bistum Limburg. Die Fragen an die beiden Gäste stellten zwei Schüler, Sima Farshid und Paul Hanauer. Totenstille herrschte für 1 ½ Stunden in der voll besetzen Aula als Maya Alkhechem von ihrem Horrortrip mit einem maroden Schiff übers Mittelmeer berichtete. Sie war 7 Tage und 6 Nächte zusammen mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann und weiteren 310 Menschen an Bord. „Der Motor des Schiffes fiel immer wieder aus; ich und viele der anderen litten unter der Tageshitze und der Kälte in der Nacht, unter teilweise 15 Meter hohen Wellen, unter der Angst vor dem Sterben“, so Maya Alkhechem. „Noch heute spüre ich das kalte Wasser in meinem Nacken“, stellt sie unumwunden fest. An die Europäer gerichtet sagt sie: „Warum macht ihr es uns so schwer? Entweder wir müssen in unserem Land sterben, oder wir müssen in dieses verdammte Boot“. Das formuliert sie nicht als Anklage, sondern stellt es einfach mit fester Stimme fest. Auf die Nachfrage, zu welchem Gott sie denn alle gebetet hätten, wo die Bootsinsassen doch unterschiedlichen Glaubens waren, sagt die überzeugte Muslima: „Alle an den gleichen natürlich! In dieser Situation stellt sich die Frage nach der Religion nicht mehr“. Hejo Manderscheid, ein großer Verfechter für Menschenrechte ist sich sicher, dass Deutschland die zu uns kommenden Menschen gut aufnehmen kann, wenn man nur will. Er sei sich in dieser Frage mit der Bundeskanzlerin Frau Merkel einig: „Ja wir werden das schaffen“. Frau Merkel habe mit diesem Satz viele Deutsche ermutigt, ja wachgerüttelt in dieser für viele Menschen lebensbedrohlichen Lage zu helfen. „Wir vom Caritasverband haben die Hilfsbereitschaft tausendfach erfahren dürfen“, so der Sozialmanager weiter.

Frau Alkhechem erhält spürbar die Sympathien der anwesenden Schüler/innen und Dr. Manderscheid den Respekt für seine Arbeit. Zum Abschluss der sehr emotionalen, ja differenziert diskutierten Fragestellungen zum Thema „Flucht“ sangen die drei Schülerinnen noch einmal das eingangs gesungene Lied, diesmal als hommage an die Flüchtlinge mit dem Originaltitel von Sarah Conner: „Wie schön Du bist“.

Die Talkgäste und die fragestellenden Schülerinnen wurden im Anschluss an die Veranstaltung mit Lob überschüttet. „Das war Gänsehaut total“, so die Direktorin Frau Hartmann zu der Veranstaltung.

 

Nasenkalender

Taschenkalender

Projekt Taschenkalender

Im Rahmen ihres Unterrichts erstellen die Schülerinnen und Schüler in Gruppen jeweils einen Taschenkalender. Selbstverständlich wird dieses Projekt nicht nur mit professioneller Projektmanagement-Software geplant, sondern auch umgesetzt. Hierzu erstellen die Schülerinnen und Schüler des 3. Ausbildungsjahres ein Layout, belichten nach dem Ausschießen die Druckplatten und drucken an unserer 4-Farben-Druckmaschine Printmaster 74 von Heidelberg. Anschließend wird der Kalender in der Weiterverarbeitung gefalzt, gebunden und fertig gestellt.
Die erste Gruppe im Schuljahr 2015/2016 hat diesem Kalender eine besonders persönliche Note gegeben. So haben die Schülerinnen und Schüler hier zusätzlich ein Fotoshooting durchgeführt und so einen „Kalender voll mit Nasen“ erstellt.
Die Fotos wurden von der Auszubildenden Anika Koppenstedt gemacht. Weiteres von ihr finden Sie unter www.flickr.com/frauanika.

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Exkursion: Schloss Freudenberg

Schloss Freudenberg

"Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns."
(
Eugène Ionesco)

Die GestalterInnen für visuelles Marketing / Fachstufe I besuchten im Rahmen des Lernfeldes 8 - „Sensorische Gestaltungsmittel einsetzen“ am 27.No. 2015 das Schloss Freudenberg.
https://www.schlossfreudenberg.de/besuch-auf-dem-freudenberg.html

Die Exkursion stand unter der Zielsetzung - sinnliche Entdeckungsreise.
Neue Eindrücke, Erlebnisse, Überraschungen, Irritationen wahrzunehmen, zu begreifen, mit zu nehmen.
Impulse, für zukünftige sinnliche Gestaltungs-, und Werbemaßnahmen - Werbung die berührt.

"Erfahrung ist nicht das Album der Vergangenheit, sondern die Landkarte für die Zukunft!"
(Thye, Bernd)

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Lichtworkshop bei Satis&Fy

Lichtworkshop bei Satis&Fy

„Es ist schwierig, Menschen hinters Licht zu führen, sobald es ihnen aufgegangen ist.“
(österreichischer Schriftsteller)

Die Klasse 12VM hat an einem zweitägigen Lichtworkshop teilgenommen. Referent war Kai Bilges, Meister der Veranstaltungstechnik bei Satis&Fy, Karben. Diese Firma begleitet internationale Veranstaltungen (Produkt-Präsentationen, Konzerte namhafter Künstler).

  • Tag 1: Theoretischer Teil in der Gutenbergschule, angefangen bei der Geschichte des Lichtes über Darstellung verschiedener Leuchtmittel bis hin zur Wirkung des Lichtes im Raum.
  • Tag 2: praktischer Teil in Karben bei Satis&Fy, ein Unternehmen für Event- und Veranstaltungstechnik. In einem abgedunkelten Raum führte uns Kai Bilges die Wirkung ausgewählter Leuchtmittel wie z.B. LED Spots oder Scheinwerfer vor. Tricks und Kniffe wurden uns gezeigt, wie z.B. die Erzeugung eines Warm-Kalt-Kontrastes mit Licht, um mehr Spannung und Tiefe in einen Raum einzuarbeiten. Dies ist besonders wichtig für unsere bevorstehende praktische Abschlussprüfung. Daran schlossen sich dann Übungs- und Probierphasen an.

Alles in allem war es eine hervorragende Erfahrung. 
"Uns ist in diesem Workshop mit Sicherheit ein Licht aufgegangen." Mona Schmidt (Auszubildende bei IKEA) 12VM

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Besuch im Landesmuseum & Staatstheater

Exkursion der Fachoberschule

Die eintägige Exkursion der Jahrgangsstufe 12 der FOS Gestaltung führte zuerst ins Landesmuseum Darmstadt. Dort begeisterten nicht nur die Ausstellungsräume mit Exponaten des Jugendstils und der Block Beuys, sondern auch die Zoologie. Der sich anschließende Besuch des Theaterstücks "Die Räuber"  in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt erwies sich als sehr kurzweilig und amüsant.

Exkursion: Politische Plakatkunst

Die Schüler/in der Klasse 11 Drucker haben die Aufgabe als gemeinsames Projekt, einen Kalender zu gestalten und zu drucken. Die Klasse hat im Fach Religion/Ethik den Inhalt ihres Kalenders zum Thema: Flucht/Flüchtlinge gewählt. Um sich mit Plakaten, die sich mit Randgruppen beschäftigen, auseinanderzusetzen, bot sich die Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte an, wo Wilhelm Zimmermann zum Thema: "Politische Plakatkunst" derzeit ausstellt. Die Freude war groß, dass sich Herr Zimmermann persönlich zwei Stunden Zeit nahm und sich mit den Schülern sowohl fachtechnisch als auch inhaltlich zum Thema Plakatdruck unterhielt. Zum Ende des Besuches versprach Herr Zimmermann, dass er gerne zu gegebener Zeit in die Gutenbergschule komme, um mit Ratschlag am Kalender mitzuwirken. Die Klasse der 12 Drucker mit ihrem Fachlehrer Herrn Skambraks begleitete die Mitschüler aus der 11. Klasse.

Druckerei-Exkursion der Fachschule

11.11.2015 um 11.11 Uhr – nein, 9.00 Uhr war Treffpunkt an der Druckerei Henrich.

Die Studierenden der Fachschule Technik und Gestaltung erhielten einen praxisnahen Einblick in ein traditionelles Familienunternehmen, welches seit 1901 auf dem Markt vertreten ist!

Die Zahlen – so zu finden auf www.henrich.de

Einladung zur Theater-AG

Im Schuljahr 2015/16 startet das neue Projekt "NICHTS WAS WICHTIG IST" nach den Herbstferien am 3.11.2015. Ein Casting hierfür hat bereits am 13.10. stattgefunden. Wer sich trotzdem noch für eine Mitwirkung auf oder hinter der Bühne interessiert, soll sich bitte an das Leitungsteam wenden (siehe Kontakt) oder einfach in die AG kommen.

BFS-Einschulung 2015

BFS-Einschulung 2015

Am 17. Juli 2015 fand in den Räumen der Gutenbergschule die Einschulungsfeier für die Klassen 10 BF 1 und 10 BF 2 statt.
Im Vorfeld hatten die diesjährigen Schülerinnen und Schüler der 10BF 1 und 2 Willkommensgeschenke für ihre zukünftigen Mitschülerinnen und Mitschüler entworfen und hergestellt. Dabei arbeiteten die beiden Fachbereiche Hand in Hand, so dass die neuen Schülerinnen und Schüler bereits einen kleinen Einblick in die handwerklichen und kreativen Arbeitsbereiche der zweijährigen Berufsfachschule erhielten. Die kleinen Schultüten enthielten Mäppchen, gefilzte Radiergummis, dekorierte Stifte und einen kleinen Notizblock, die alle von unseren Schülerinnen und Schülern selbst entworfen und hergestellt worden sind.
Der Raum für die Einschulungsfeier wurde von ihnen unter der Leitung der Fachlehrkräfte aus dem Fachbereich Farbtechnik und Raumgestaltung dekoriert und das Thema der Veranstaltung „Respekt“ optisch hervorgehoben.
Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler erlebten einen bunten, internationalen und lebendigen Einstieg in ihre neue Schulwelt. In 14 verschiedenen Sprachen begrüßten die Schülerinnen und Schüler der 10BF die „Neuen“ und hießen sie herzlich Willkommen. Die Idee für diese Art der Begrüßung hatten die Schüler und Schülerinnen im Rahmen des Religion/Ethik-Unterrichtes mit Herrn Tomaschek entwickelt und unter das Oberthema „Respekt“ gestellt. Aber sie hatten noch mehr zu bieten: Oana sang mit sehr viel Gefühl und Hingabe eine wunderschöne Ballade, danach folgte Tonny folgte mit einem eindrucksvollen Breakdance. Didem, Chaymae und Douua hatten ein tolles Buffet zum Thema „Zuckerfest“ hergestellt. Das Buffet und die Performances kamen sehr gut bei allen Gästen an!
Nachdem die neuen Schülerinnen und Schüler auch von der Schulleiterin, Frau Hartmann, dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Störger, den beiden Klassenlehrern, Frau Meksavanh und Herrn Köhler, sowie dem Abteilungsleiter, Herrn Voss, begrüßt worden waren, erfolgte der formale Teil: die offizielle Erfassung aller Daten und die Einschulung in die Klasse 10BF 1 (Drucktechnik) oder 10BF2 (Farbtechnik und Raumgestaltung).
Die international gestaltete Verabschiedung, die für Weltoffenheit und Toleranz, den gegenseitigen Respekt und die Lust darauf miteinander und voneinander zu lernen steht, wurde begleitet  durch die Überreichung der Schultüte an die neuen Schülerinnen und Schüler.
Wir, das Einschulungsteam der BFS, danken allen Beteiligten ganz herzlich für ihre Unterstützung und Durchführung der atmosphärisch schönen Einschulungsveranstaltung und wünschen allen Schülerinnen und Schülern der zweijährigen Berufsfachschule der Gutenbergschule  viel Erfolg*!
* „I wish you success“, “Bon courage !“, “Mult succes!”, “chúc các bạn thành công“, „желая ти успех“, „祝你成功“, „te deseo éxito“ „私はあなたの成功を祈って“, „Я желаю вам успеха“, „vă doresc succes“, „ฉันขอให้คุณ ประสบความสำเร็จ”,  “Желим вам успех“, „başarılar diliyorum”,
(Text: S. Leonhardt (Fachbereichsleiterin der BFS))

FOS-Abschlussfeier 2015

FOS-Abschlussfeier 2015

Abschlussfeier der 12FG1, 12FG2 und 12FG3 am 25.06.2015
Am Mittwoch, dem 25.06.2015, um 18 Uhr war es wieder soweit: 78 Absolventen und Absolventinnen der Fachoberschule für Gestaltung erhielten ihre Zeugnisse der allgemeinen Fachhochschulreife in einer feierlichen Verabschiedung.
Zu Beginn der Veranstaltung zeigten drei Absolventinnen der 12FG1, die mit Mitschülerinnen und Mitschülern aus anderen Schulformen über ein ganzes Schuljahr im TuSch-Projekt unter der Leitung von Herrn Bachmann Theater gespielt hatten, wie großes kreatives Talent auch über das Schauspiel dargestellt werden kann, aber auch, welche Bandbreite in der Ausbildung für alle Schülerinnen und Schüler an der Gutenbergschule bereit gehalten wird.
Das absolute Highlight der Veranstaltung war der Kurzfilm, der unter der Regie von Dimitrij Starcenko entstanden ist.  Sehr zum Vergnügen der Gäste wurden die Eigenheiten und „Alleinstellungsmerkmale“ der Unterrichtenden und der Schulalltag der Schülerinnen und Schüler dargestellt.
Unter der Leitung der Klassenlehrerinnen Frau Leonhardt, Frau Rölke und Frau Saure erhielten die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse von der Schulleiterin Frau Hartmann, die zuvor in ihrer Ansprache allen ihre Glückwünsche aussprach und für die Zukunft alles Gute wünschte.
Nachdem auch die Schülerinnen und Schüler, nunmehr als Ehemalige, ihren Dank an die Unterrichtenden ausgesprochen hatten, ehrte im Auftrag des Fördervereins der Gutenbergschule Herr Bachmann die Klassenbesten und die Jahrgangsbeste im Schwerpunktfach Gestaltung.
Geehrt wurden Felix Schlichtegroll (12FG1), Marisa Neufing (12FG2) und Dora Tapolcai (12FG3) mit dem jeweils besten Gesamtdurchschnitt in ihren Klassen sowie Dora Tapolcai als Jahrgangsbeste im Schwerpunktfach Gestaltung.
Wir freuen uns mit allen Absolventen und Absolventinnen über die erfolgreich abgeschlossene Schulausbildung und wünschen allen für die Zukunft viel Erfolg.
(Text: Die Klassenleiterinnen der 12FG)

Gutenbergschule goes 3D

Ein neues und innovatives Druckverfahren erweitert das Lehrangebot der Gutenbergschule. Künftig können im Rahmen des Unterrichts virtuelle Modelle als echte 3D-Objekte ausgegeben werden.
Es brummt, surrt und man kommt in der Nähe des 3D-Druckers durch dessen Abwärme leicht ins Schwitzen. Mit schnellen Bewegungen flitzt der über 200° heiße Druckkopf über eine Glasplatte. Schicht für Schicht entsteht so in Millimeterbruchteilen ein präzises Objekt. Im Prinzip arbeitet ein 3D-Drucker wie eine computergesteuerte Heißklebepistole – nur wesentlich schneller und genauer.

„Am Anfang steht die Idee, was man als 3D-Objekt herstellen möchte“, so Jan Thomczek, der den 3D-Drucker betreut. „Als nächstes wird diese Idee als virtuelles Modell in einem 3D-Programm wie etwa 3DS Max, Blender oder Cinema 4D umgesetzt. Anschließend erfolgen eine Reihe von Datenkonvertierungen, bis am Ende druckfähige Daten stehen, die vom 3D-Drucker interpretiert werden können“, beschreibt er einen typischen Arbeitsablauf. Dabei sei es wichtig, bereits im Vorfeld zu überlegen, welche Probleme im späteren Druckprozess auftreten könnten. Unter Umständen sei es nötig, komplexe Objekte in einfachere Gebilde zu zerlegen, die besser gedruckt werden könnten.

Insbesondere den Studierenden der Fachschule wird der 3D-Drucker künftig zu Gute kommen. So sei es denkbar, virtuelle Parfum-Flakons, die im Rahmen einer Projektarbeit designt würden, als reale Objekte auszudrucken. Dieses „Rapid Prototyping“ eröffne völlig neue Möglichkeiten. Zwar könne aus technischen Gründen kein echtes Glas verdruckt werden, jedoch stehe als Ersatzmaterial transparenter Kunststoff zur Verfügung, der eine ähnliche Anmutung besitze. „Die Möglichkeit, das gestaltete 3D-Modell tatsächlich anfassen zu können, ist für viele Kreative ein großer Anreiz. Zudem zeigen sich etwaige Probleme im Design erst im plastischen Modell“, so der Pate des 3D-Druckers zu den Möglichkeiten im praktischen Unterrichtseinsatz.

Hauptsächlich würden zwei Sorten Kunststoff im 3D-Drucker verwendet: Zum einen ABS, einer der am weitesten verbreitete Kunststoffe. Zum anderen lasse sich das so genannte PLA (PolyLActid) verdrucken – eine Art „Bio-Plastik“, welches aus biologischen Rohstoffen wie Maisstärke hergestellt werden könne. Zukünftig werde die Materialauswahl deutlich steigen. Auf anderen 3D-Druckern könne sogar Metall verdruckt werden. „Der 3D-Druckbereich steckt noch in den Kinderschuhen. Wir sind mit unserem Ultimaker 2 aber bereits jetzt am Puls der Zeit und können unseren Lernenden einen Einblick in den Stand der Technik von heute und einen Ausblick in die Zukunft bieten. Die Materialvielfalt und die Druckgeschwindigkeit werden weiter steigen. Es ist daher keine Science-Fiction mehr, Produkte künftig einfach selbst auszudrucken, die man heute noch im Laden oder im Onlineshop kauft: Schuhe, Autoersatzteile oder sogar ganze Häuser – alles wird möglich sein!“, erklärt Thomczek das Potenzial des 3D-Drucks, „und die Gutenbergschule kann die Lernenden fit machen für diese kommenden Innovation im kreativen Bereich.“

Studierende besuchen RUCO-Druckfarben