Gestalterinnen für visuelles Marketing

Sehen ist nicht so einfach, wie es aussieht. (Ad Reinhardt)

"Letzte Runde" - Abschlussprüfung

Exkursion: Schloss Freudenberg

Schloss Freudenberg

"Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns."
(
Eugène Ionesco)

Die GestalterInnen für visuelles Marketing / Fachstufe I besuchten im Rahmen des Lernfeldes 8 - „Sensorische Gestaltungsmittel einsetzen“ am 27.No. 2015 das Schloss Freudenberg.
https://www.schlossfreudenberg.de/besuch-auf-dem-freudenberg.html

Die Exkursion stand unter der Zielsetzung - sinnliche Entdeckungsreise.
Neue Eindrücke, Erlebnisse, Überraschungen, Irritationen wahrzunehmen, zu begreifen, mit zu nehmen.
Impulse, für zukünftige sinnliche Gestaltungs-, und Werbemaßnahmen - Werbung die berührt.

"Erfahrung ist nicht das Album der Vergangenheit, sondern die Landkarte für die Zukunft!"
(Thye, Bernd)

Bilder ansehen

Lichtworkshop bei Satis&Fy

Lichtworkshop bei Satis&Fy

„Es ist schwierig, Menschen hinters Licht zu führen, sobald es ihnen aufgegangen ist.“
(österreichischer Schriftsteller)

Die Klasse 12VM hat an einem zweitägigen Lichtworkshop teilgenommen. Referent war Kai Bilges, Meister der Veranstaltungstechnik bei Satis&Fy, Karben. Diese Firma begleitet internationale Veranstaltungen (Produkt-Präsentationen, Konzerte namhafter Künstler).

  • Tag 1: Theoretischer Teil in der Gutenbergschule, angefangen bei der Geschichte des Lichtes über Darstellung verschiedener Leuchtmittel bis hin zur Wirkung des Lichtes im Raum.
  • Tag 2: praktischer Teil in Karben bei Satis&Fy, ein Unternehmen für Event- und Veranstaltungstechnik. In einem abgedunkelten Raum führte uns Kai Bilges die Wirkung ausgewählter Leuchtmittel wie z.B. LED Spots oder Scheinwerfer vor. Tricks und Kniffe wurden uns gezeigt, wie z.B. die Erzeugung eines Warm-Kalt-Kontrastes mit Licht, um mehr Spannung und Tiefe in einen Raum einzuarbeiten. Dies ist besonders wichtig für unsere bevorstehende praktische Abschlussprüfung. Daran schlossen sich dann Übungs- und Probierphasen an.

Alles in allem war es eine hervorragende Erfahrung. 
"Uns ist in diesem Workshop mit Sicherheit ein Licht aufgegangen." Mona Schmidt (Auszubildende bei IKEA) 12VM

Bilder ansehen (Handy-Shots)

Früher hieß es Reklame. Dann Werbung. Heute sprechen alle nur noch von Marketing. 
Und da neue Zeiten neue Namen brauchen, hat sich parallel dazu die frühere Bezeichnung „Schaufenstergestalter“ über „Schauwerbegestalter“ bis hin zum heutigen „Gestalter für visuelles Marketing“ entwickelt. 
Aber nicht nur, dass die neuen Begriffe „flotter“ klingen, auch das Aufgabenfeld hat sich deutlich erweitert. Die kreative gestalterische Tätigkeit wie Schaufenster, Messestände, Events und Verkaufsräume optisch ansprechend herzurichten, ist nach wie vor bestimmend für diesen Beruf.

Zu „gutem Marketing“ gehören heute auch der Einsatz von zeitgemäßen Medien, wie Grafik-, Bildbearbeitungs- und Layoutprogrammen und die Beherrschung von Kreativitätstechniken. Neben dem kreativen Arbeiten müssen aber auch Planungsaufgaben, die Kostenkalkulation und die Erfolgskontrolle beherrscht werden.

Es geht bei dieser Arbeit darum, die zu bewerbenden Produkte oder Dienstleistungen ins „rechte Licht“ zu rücken, zu inszenieren. 
Das kann die weihnachtliche Dekoration eines Mode- oder Möbelhauses sein, der Messestand eines Herstellers der Industrie oder aber auch die Planung und Ausführung einer Vorstandssitzung als Event. Veranstaltungen oder Verkaufsaktionen zu konzipieren, zu inszenieren und zu gestalten gehören inzwischen zum Aufgabenfeld eines/einer Gestalters/-in für visuelles Marketing.

Dabei ist es wichtig, ein generelles Gespür für Lebensstile und Trends der jeweiligen Branche zu entwickeln. In den unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen ist Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit gefordert, z.B. mit dem Verkaufs- und Ausstellungspersonal, mit anderen gestalterischen und sonstigen Berufen sowie Partnerfirmen.