Herzlich willkommen an der Gutenbergschule,
der Beruflichen Schule für Druck- und Medientechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung in Frankfurt am Main

Learn the rules like a pro, so you can break them like an artist.
(Pablo Picasso)

Ideenwettbewerb für das zukünftige Logo der Anni-Albers-Schule

Fragen?
Regina Brown
(Schule für Bekleidung und Mode)
Michael Bachmann
(Gutenbergschule)

Schulleitungen der beiden Schulen (V.i.S.d.P.)

Eine Schule
Ab dem Schuljahr 2025/2026 werden die Gutenbergschule und  die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode miteinander fusionieren. Die daraus entstehende, neue Schule wird nach der Bauhaus-Künstlerin Anni Albers (1899–1994) benannt und wird dann den Namen „Anni-Albers-Schule für Mode, Medien und  Gestaltung“ tragen.

Ein Logo. Deine Idee.
Eine neue Schule braucht ein neues Erscheinungsbild und daher soll es einen Ideen-Wettbewerb zur Gestaltung des neuen Logos geben.  Die Ideen hierzu können entweder aus einer Bildmarke (Zeichen) oder aus einer Wort/Bildmarke (Zeichen + Text „Anni-Albers-Schule  für Mode, Medien und Gestaltung“) bestehen. Am Wettbewerb können sich alle Mitglieder der beiden Schulgemeinden, aber auch externe Interessierte beteiligen. Eine professionelle oder digitale Ausarbeitung ist nicht zwingend erforderlich, auch handschriftliche Skizzen sind möglich – denn: es geht um eine „Idee“ für ein neues Logo! Und dafür ist es auch erforderlich, dass alle Teilnehmenden die Nutzungsrechte an ihrer Idee uneingeschränkt der neuen Schule überlassen.

Die Idee. Das Logo.
Die Ergebnisse werden den Kollegien der Gutenbergschule und der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode vorgestellt und am Ende wird daraus der Sieger-Entwurf gekürt. Wer also DIE zündende Idee für das neue Logo beisteuern wird, kann sich nicht nur im Alltag der neuen Anni-Albers-Schule „verewigen“, sondern wird auch noch mit einem tollen Preis ausgezeichnet!

Wichtig!
Bitte den Vorschlag für ein Logo bis zum 6. September 2024 abgeben (Beginn des neuen Schuljahres) .
Das Logo ist das Erkennungszeichen der neuen Schule. Es wird in allen Bereichen verwendet und soll Ausdruck für eine neue und  gemeinsame Identität der beiden fusionierten Schulen sein. Der Name ist „Anni-Albers-Schule für Mode, Medien und Gestaltung“

Besuch aus Estland im Mai

Estnische Lehrerin entdeckt das deutsche Berufsbildungssystem:
Ein Austausch voller Erkenntnisse und Herausforderungen

Im Rahmen eines Erasmus+ Projekts taucht Karin Oinberg, eine estnische Lehrerin, in die Welt der deutschen Berufsbildung ein. Ihr Besuch an der Gutenbergschule Frankfurt offenbart wertvolle, gegenseitige Einblicke.

Für Ende Mai ist es ungewöhnlich kühl und der Himmel über Frankfurt ist mit schweren Wolken verhangen. Früh morgens setzen sich Karin Oinberg aus Estland (mittig im Bild) und Kristin Kreer (links im Bild) sowie Jan Thomczek (rechts im Bild) von der Gutenbergschule Frankfurt für ein erstes Gespräch gemeinsam an einen Tisch. Die nächsten drei Tage werden gleichermaßen spannend, bunt und facettenreich. Aber die Kürze der Zeit wird auch zu einer Herausforderung werden. Eine Mission Impossible?

Aber Moment mal – worum geht es eigentlich?
Karin Oinberg von der Kuressaare Ametikool, einer berufsbildenden Schule in Estland, ist im Rahmen ihres Projekts unterwegs, um das deutsche Berufsbildungssystem kennenzulernen. Dieses Projekt ist gefördert durch Erasmus+ der Europäischen Union, welches den Austausch im Bildungssektor unterstützt. Von allen beruflichen Schulen in Deutschland fiel die Wahl von Karin Oinberg für Ihren Besuch auf die Gutenbergschule. »Ich wollte mir das deutsche Berufsbildungssystem und die dortige Schülerförderung anschauen. Mein Kollege Erik Riige hat sofort an Eure Schule gedacht«, erzählt Karin. Erik, Kristin und Jan haben sich im Zuge des Erasmus+ Projekts DesignSTEM (2016 bis 2019) kennen- und schätzen gelernt. Außerdem gibt es an beiden Schulen inhaltliche Schnittmengen, die einen Besuch interessant machen, denn die Kuressaare Ametikool bietet unter anderem Unterrichte für Motion Graphics Designer, Stylisten, interaktive Grafikdesigner und Grafik-Designer an. 

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Das alljährliche Werkstattfest in der Buchbinderwerkstatt

70 Gäste beim Werkstattfest am 21.06.2024

Am Freitag den 21.06.2024 fand in der Buchbindewerkstatt der Gutenbergschule Frankfurt das alljährliche Werkstattfest statt. Eingeladen hatten Stefan Döring, Koordinator für die fachpraktische Ausbildung der Buchbinder/-innen und Medientechnolog/-innen Druckverarbeitung, Ingo Albrecht-Schoeck, Studienrat und gelernter Buchbinder, sowie Silke Thiel, die im Rahmen des "AsaFlex-Programms" unsere Auszubildenden durch die Ausbildungszeit begleitet.

Rund 70 Gäste folgten der Einladung und trugen zu einem gelungenen Event bei. Das Fest bot Gelegenheit für fachlichen Austausch und das Knüpfen von Netzwerken. Viele aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Vertreter von Ausbildungsbetrieben und Partnerinstitutionen der Gutenbergschule (z.B. die gjb und Handwerkskammer) nahmen teil. Die Veranstaltung war von einem geselligen Miteinander, das den Austausch und die Zusammenarbeit in der Branche förderte, geprägt.

Diesmal gab es nur kleine Neuanschaffungen zu bestaunen: So z.B. ein Auflichtmikroskop, um Werkstoffe wie Gewebe und Leder untersuchen zu können. Daneben war ein Leuchtkasten aufgebaut, um Wasserzeichen in alten Vorsatzpapieren ansehen zu können. Zudem konnten einige Bleisatzschriften und Pressvergoldeschriften aus Messing konnten begutachtet werden.

Ein besonderes Highlight war die Verleihung des Preises zum "Buchstützen-Wettbewerb" durch Ulrich Stascheit (Professor für Sozialrecht i.R. und Preisträger "Deutscher Verlagspreis" der Bundesregierung Deutschland 2023). Der Wettbewerb, der Kreativität und handwerkliches Geschick forderte, stieß auf breites Interesse. Am Ende durfte sich Kathrin Friedrich, angehende Buchbinderin im zweiten Lehrjahr, über den ersten Preis freuen. Die Buchstütze sollte hierbei in einem Buch zum gleichen Thema integriert werden.

Ulrich Stascheid forscht und sammelt zum Thema Buchstützen und hat ein reich bebildertes Buch zu diesem Thema herausgebracht. Damit war die Buchstützenkunde als neues Thema zusätzlich gegenwärtig und flankierte das Thema Buchbinderei und Verzierungstechniken in den Fachgesprächen.

Besuch der drupa in Düsseldorf

Innovationen auf der drupa in Düsseldorf am 05. Juni 2024

Ein aufregender Tag voller Innovationen und neuer Eindrücke erwartete unsere Schülerinnen und Schüler auf der drupa in Düsseldorf. Mit zwei Busladungen eroberten die angehenden Branchenprofis an zwei Tagen das weitläufige Messegelände: Mediengestalter/-innen Digital und Print, Medientechnolog/-innen Druckverarbeitung und Druck, Buchbinder/-innen sowie Fachschüler/innen hatten die Gelegenheit, die neuesten Trends und Technologien in der Druck- und Medienindustrie hautnah zu erleben.

Die drupa, die weltweit führende Messe für Drucktechnologien, bot eine ideale Plattform für die Fachkräfte von morgen, um sich über die neuesten Entwicklungen in ihrem Berufsfeld zu informieren. Von hochmodernen Druckmaschinen über innovative Softwarelösungen bis hin zu nachhaltigen Materialien – die Vielfalt der ausgestellten Produkte und Dienstleistungen war beeindruckend. Das galt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die letzte drupa (coronabedingt) bereits acht Jahre zurückliegt.

Während des Messebesuchs konnten die Teilnehmenden nicht nur die neuesten Technologien bestaunen, sondern auch wertvolle Kontakte zu Branchenexperten knüpfen. Für die Mediengestalter/-innen Digital und Print waren insbesondere PrePress-Lösungen von besonderem Interesse, zudem konnte man sich einen Überblick über die nachgelagerten Produktionsschritte verschaffen. Die Medientechnolog/-innen Druckverarbeitung bzw. Druck waren von den neuesten Maschinen und Automatisierungstechniken begeistert. Auch die Buchbinder/-innen fanden zahlreiche Anregungen für ihre handwerkliche Arbeit, insbesondere im Bereich der Veredelung und der individuellen Buchgestaltung.

Der Messebesuch war ein voller Erfolg und hat unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen Orientierung bestärkt. Mit neuen Ideen und Eindrücken sowie vielen Druckmustern im Gepäck kehrten sie motiviert nach Frankfurt zurück.

Tagung der Technikerschulen

Treffen der Fachschulen am 26. und 27. Februar 2024 in Frankfurt

Seit vielen Jahren bieten wir über unsere Fachschule eine Weiterbildung zum/r Staatlich geprüften Techniker/in (Druck- und Medientechnik) und zum/r Staatlich geprüften Designer/in (Werbe- und Mediendesign) an – heute wird beim Abschluss auch der Titel Bachelor Professional verliehen. Aber auch von anderen beruflichen Schulen im Bundesgebiet wird diese Form der Weiterbildung angeboten. Aufgrund des schnellen Wandels in der Druck- und Medienbranche und deren Auswirkungen auf die beruflichen Schulen treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Fachschulen in unregelmäßigen Abständen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Themenstellungen auszutauschen.

So durften wir am 26. und 27. Februar 2024 die Neuauflage dieses Fachschultreffens in Frankfurt hosten. Zu dem Treffen wurde vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) in Kooperation mit dem Arbeitskreis Fachschule der Lehrerarbeitsgemeinschaft Medien eingeladen.

Mit Kollegen aus Berlin, Münster, Köln, Kassel, Nürnberg, Karlsruhe, München und uns Frankfurtern sowie Vertretern der Arbeitgeberverbände (Nord-West und Hessen) erörterten Anette Jacob (ZFA) und Frank Fischer (bvdm) z.B. die aktuellen Entwicklungen der Studierendenzahlen. Daneben galt es die Weiterbildung zum/zur Techniker/in von den Qualifikationsangeboten zum Industriemeister oder Medienfachwirt abzugrenzen. Natürlich durfte auch eine Vorstellung der einzelnen Fachschulstandorte nicht fehlen, wobei festgestellt werden konnte, dass trotz inhaltlicher Rahmenplanempfehlung jede Schule ihre eigenen Schwerpunkte setzt. Gerade mit Blick auf die obligatorischen Abschlussprojekte fiel dabei eine große Bandbreite der Herangehensweisen auf: von der Realisation aufwendiger Druckproduktionen bis zu nahezu ingenieurwissenschaftlichen Aufgabenstellungen werden die künftigen Absolventen von Standort zu Standort unterschiedlich gefordert.

Der Besuch einer klassischen Ebbelwei-Wirtschaft „dribbdebach“ – also in Sachsenhausen – bot unabhängig des strammen Programms Gelegenheit, sich untereinander noch ein Stück besser zu vernetzten. Man freut sich einhellig auf das nächste Treffen.

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